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LESEPROBE

Den Begriff „Messi“ kennt jeder. Aber es gibt auch regelrechte Tier-Messis. Sie sammeln Tiere. Bis zum bitteren Ende …

80 Hunde auf 15 Quadratmetern (Niederösterreich). 67 Hunde und Welpen, Papageien sowie Katzen auf einem kleinen Hof in Schleswig- Holstein. Mehr als 200 Hunde, vor allem Husky- und Schäferhund-Mischlinge, auf einem „Gnadenhof “ in Brandenburg. Das sind nur die bekanntesten Fälle der letzten drei Jahre. Und nur die, wo Hunde zu Opfern von Animal Hoarding wurden.

In Süddeutschland wurde im letzten Jahr ein Hof geschlossen, auf dem über 300 Pferde, Ziegen, Schafe und sogar Lamas lebten. Allerdings: Von „Leben“ kann eigentlich in keinem der Fälle mehr gesprochen werden. Die Tiere vegetieren vor sich hin, zwischen ihren eigenen Exkrementen, unvorstellbarem Dreck und Gestank und den Kadavern der Tiere, die es nicht überlebt haben. Die erste Frage derjenigen, die schließlich dem Elend ein Ende machen und als Erste die Wohnungen, Häuser oder Höfe betreten, ist: „Wie konnte es nur so weit kommen?“

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